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Termine im Hauptverfahren gegen ehemalige Porsche-Vorstände wegen Marktmanipulation aufgehoben

Datum: 09.07.2015

Kurzbeschreibung: Neue Termine voraussichtlich im Herbst

Die bereits festgesetzten Termine im Hauptverfahren gegen zwei ehemalige Mitglieder des Vorstands der Porsche Automobil Holding SE wegen des Ende 2012 von der Staatsanwaltschaft Stuttgart angeklagten Vorwurfs der informationsgestützten Marktmanipulation wurden aufgehoben.

Anlass hierfür ist die von der Staatsanwaltschaft Stuttgart vor kurzem erhobene weitere Anklage gegen die beiden Angeklagten, ebenfalls wegen informationsgestützter Marktmanipulation. Die zuständige Wirtschaftsstrafkammer sah es wegen der personellen und thematischen Überschneidung in beiden Verfahren als allein sachdienlich und vor allem verfahrensökonomisch an, beide Anklagen zu verbinden und gemeinsam zu verhandeln. Wegen des Zeitpunkts der neuen Anklage sowie des Umfangs und der Komplexität des neuen Verfahrens sah sich die Kammer außer Stande, die bereits festgesetzten Hauptverhandlungstermine aufrechtzuerhalten.

Die neuen Termine zur Hauptverhandlung, die voraussichtlich im Herbst 2015 stattfinden, werden auf demselben Weg mitgeteilt, sobald sie festgesetzt sind. Dasselbe gilt im Hinblick auf ein mögliches Akkreditierungsverfahren.

Mit freundlichen Grüßen

Pressestelle des Landgerichts Stuttgart

Reiner Skujat                       Dr. Florian Bollacher

 

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